Mit dem Fahrrad ins Hamsterrad?

Ich möchte endlich wieder mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, aber…

  • …Ich will dort nicht verschwitzt ankommen.
  • …es ist zu weit.
  • …es schaut heute nach Regen aus.
  • …es ist viel zu heiß.

Diese und mehr Ausreden bekomme ich nahezu täglich von meinen Freunden, Bekannten und Kollegen zu hören. Aber sind diese Gründe wirklich welche die dich vom Strampeln abhalten, oder sind es faule Ausreden die nur unsere eigene Faulheit überstrahlen sollen? Ich möchte mal auf diese paar Punkte eingehen…

…Ich will dort nicht verschwitzt ankommen.

Wer bei kühlen Temperaturen schon bei gemütlichem Tempo stark schwitzt der sollte dringend an seiner Kondition arbeiten und erst recht Anfangen regelmäßig Sport zu machen. Ich habe die Erfahrung gemacht dass man kaum schwitzt wenn man regelmäßig fährt. Ein gemütliches Tempo ohne größere Anstrengungen mal vorausgesetzt :)

Zur Not nimmt man sich im Rucksack einfach ein T-Shirt zum wechseln mit. Leider hat man gerade in kleineren Firmen das Problem dass es dort keine Umkleidemöglichkeit gibt. Wenn es also in deiner Firma bzw. Schule keinen passenden Raum zum umziehen gibt, lässt sich das auch auf der Toilette durchführen.

…es ist zu weit.

Ob etwas weit ist oder nicht hängt selbstverständlich Stark von der Kondition ab. Es gibt ja Leute die stöhnen dir schon die Ohren voll wenn sie 5 km fahren sollen. Andere wollen nach 30km noch mehr. Alles ist Subjektiv.

Ich behaupte dass eine Fahrt zur Arbeit keine Fahrradtour sein muss. Strecken für die man über eine Stunde unterwegs ist sollte man nicht 2x täglich fahren. Zumindest nicht wenn man in der Firma keinen Platz zum Duschen und umziehen hat, man sollte auch Bedenken dass der Körper erstmal wieder ein paar Minuten braucht um wieder runter zu kommen. In der Zeit fällt dir konzentriertes Arbeiten schwer. Plant das ein und versucht etwas früher als gewohnt in der Arbeit zu sein.

…es ist viel zu heiß.

Diese Ausrede kommt direkt von mir selbst. Und sie ist wirklich nur eine Ausrede. Dieser Tage hat es hier durchgehend über 30°. Höchstwerte von über 35° waren keine Seltenheit. Für mich war es Grund genug immer wieder mal im gut heruntergekühlten Auto zu fahren.

Ist es wirklich so Schlimm? Nein. Denn Morgens ist die Luft noch halbwegs Kühl von der Nacht so dass einem das Fahrradfahren sogar Spaß macht. Aber Zwischen 15 und 18 Uhr, wenn die meisten wieder nach Hause fahren, ist es vorbei mit dem Spaß. Da müsst ihr dann durch, einfach an Zuhause, die kalte Dusche und frische Kleidung denken. Wichtig ist dabei viel zu trinken. Sehr viel.

Maiskogel Trail

Ein gemütlicher Anstieg mit schönem Panoramausblick und einer fordernden Abfahrt über den weltbekannten Maiskogel Trail.

Diese Fahrradtour gibt alles her, was ein Mountainbiker sich so wünscht. Herausfordernde Uphills, traumhaftes Alpenpanorama und, als krönenden Abschluss, den bekannten Maiskogeltrail-Trail.

Gestartet wird direkt in Kaprun, wo Ihr euer Auto kostenlos auf einem großen Parkplatz parken könnt. Dieser liegt idealerweise direkt am Startpunkt der Strecke, von wo es gleich die ersten Höhenmeter auf einer Asphaltstrecke bergauf, in Richtung Maiskogel geht. Recht flott wird aus der Asphaltstraße ein Schotterweg und man kann seinen Blick erstmals über das weitläufige Tal schweifen lassen. Genießt das tolle Panorama auf die Pinzgauer Berge.

Am höchsten Punkt der Strecke bietet sich ein wunderbarer Blick auf die umliegenden 3.000er. Ein Ausblick den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Einige Holzbänke laden euch hier zum längeren Verweilen ein. Bergab geht’s über den berühmten Maiskogel bzw. Bachler-Trail, welcher für Anfänger, sowie Profis Spaß und Action bietet. Man fährt den schmalen Weg hinab, der kreuz und quer den steilen Hang entlanggeht. Aber Vorsicht! Unsichere Fahrer sollten das Rad besser schieben, ein Sturz kann hier schlimme Folgen haben. Auf dem Trail genießt man abermals einen sagenhaften Ausblick, diesmal auf den direkt unterhalb liegenden, wunderschönen, Klammsee. Bei klarer Sicht ist sogar der Zellersee zu sehen.

Hinweis: Ab Mitte September gilt auf dem Maiskogel bzw. Bachler-Trail ein Fahrverbot! Ab dann muss nämlich die Ruhezeit für das Wild eingehalten werden.

Die Eckpunkte zum Maiskogle Trail:
Streckenlänge: 18 km
Anstiege: 800 Hm
Eine detailierte Streckenbeschreibung zum Maiskogel Trail und eine GPX-Datei für euer Navi oder Smartphone findet ihr auf auf www.Schaltwerk.cc:

 

 

Faszination Salzkammergut Trophy

In nicht einmal 2 Wochen, genauer gesagt am 11.7.2015, ist es endlich wieder soweit. Die Salzkammergut Trophy 2015 lockt wieder über 4.000 Teilnehmer aus 44 Nationen nach Bad Goisern. Die Trophy ist der größte und härteste Mountainbike Marathon Österreichs.

Die „zachsten“ Fahrer quälen sich über die 211 KM Strecke, wo Sie über 7.000 Höhenmeter hinter sich bringen. Die Ausfallquoten beträgt hier zwischen 30% und 50%. Wer die Kondition, die Fahrtechnik und die mentale Power mitbringt, um diese Tortur zu überstehen, der kann zurecht Stolz auf sich sein.

Wem das zu viel ist, der kann seine Leistung auf den kürzeren Distanzen austesten. Vom Anfänger bis zum Profi, hier ist für jeden etwas dabei. Insgesamt stehen 7 Strecken zur Auswahl:

  • Strecke A | 211,3 km | 7119 hm
  • Strecke B | 119,5 km | 3848 hm
  • Strecke C | 76 km | 2446 hm
  • Strecke D | 60,4 km | 2074 hm
  • Strecke E | 53,5 km | 1543 hm
  • Strecke F | 37,9 km | 1114 hm
  • Strecke G | 22,1 km | 688 hm

Dem aktuellen Fatbike-Trend verdanken wir es, dass es mit dem Jahr 2015 auch eine extra Wertung für dessen Fahrer gibt. Eine Tolle Sache! Großen Respekt an die Fahrer. Gott sei Dank sind die Veranstalter der Salzkammergut Trophy nicht auf die Idee gekommen eine Wertung für E-Bikes einzuführen.

Aber nicht nur für uns Masochisten gibt’s in Bad Goisern viel zu erleben – auch den Zuschauern wird ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm geboten:

Es gibt eine Fahrradmesse bei der ihr euch mit neuen Spielzeugen versorgen könnt, eine Teststrecke wo die neuesten Bikes von Centurion, Conway, Genesis, Haibike, M1, Nakita, Ritchey, Rocky Mountain, Scott und Stevens ausprobieren könntet. Für den ganz besonderen Kick sorgt ein Helikopter-Rundflug der euch direkt über das Renngeschehen transportiert.

Den meisten Spaß hat man als Zuschauer der Salzkammergut Trophy 2015 dennoch mit Sicherheit beim Anfeuern der Fahrer, direkt an der Strecke. Wir empfehlen hier den Aussichtspunkt an der Rathlucka Hütte.

Nähere Infos zur Veranstaltung findet Ihr direkt auf der Webseite der Trophy: www.salzkammergut-trophy.at

Fragen bitte gern in die Kommentare.

©Headbild – Sportograf Salzkammergut Trophy 2014

Die ECHTPower Fahrradlampe mit 2 Cree LED im Test

Dieses Review bringt Licht ins Dunkel. Reichen die 5000 Lumen wirklich?

Als begeisterter Mountainbiker möchte ich mein Hobby am liebsten das ganze Jahr lang ausleben. Doch gerade im Herbst, wenn die Tage kürzer und kürzer werden, wird das zu einer echten Schwierigkeit. Ich muss durch meinen „Eight-to-five“-Job früh auf meine geliebte Feierabend-Runde verzichten. Das Fahren bei Tageslicht war ja nur noch am Wochenende möglich. Was für ein Alptraum! Bist du schon einmal mit einer STVO tauglichen Fahrradlampe durch einen stockdunklen Wald gefahren? Wenn Ja, dann weißt ja schon dass das keine besonders lässige Idee ist. Es ist als ob man mit einem Teelicht ein Zirkuszelt ausleuchten möchte.

Die Lösung für mein Problem fand ich im Internet. Hochleistungs- LED Lampen. Bei meiner Recherche fand ich viele Leistungsstarke LED-Fahrradlampen. Eine Heller als die Andere. Besonders spannend sind auch die Produkte von Lupine – wirklich tolle Lampen. Leider disqualifizierten sich diese aber schnell durch ihre wahnsinnig hohen Preise schnell aus der Auswahl. Ein Preis von über 500 Euro steht wirklich in keiner Relation zum Produkt.

In vielen Mountainbike- und Fahrradforen wurde immer wieder von Lampen mit Cree LEDs geschwärmt, nämlich so auffällig oft dass ich nach diesen auf Amazon gesucht habe. Ich fand ein Modell von EchtPower mit 5000 Lumen. Das ist heller als ein Autoscheinwerfer. Bei dem niedrigen Preis von gerade mal 40 Euro und den vielen positiven Stimmen zu der Lampe musste ich nicht sehr lange Überlegen, bevor ich auf den Bestellen-Button geklickt habe.

Hier könnt Ihr euch die Lampe auf Amazon bestellen:
ECHTPower 5000LM CREE Fahrradlampe

Was enthält die ECHTPower Cree LED Lampe

Wer sich die Lampe ordert erhält von der Firma ECHTPower ein zweckmäßiges Paket mit dem folgenden Inhalt:

  • 1x Lampenkopf mit den 2 Cree LEDs mit ca. 5000Lm
  • 1x Ladekabel für den Akku
  • 2x dicke Gummiringe zur Befestigung an der Lenkstange
  • 1x 8.4v 6400mAh Akku, verpackt in einer kleinen Tasche mit Klettschlaufen für die Befestigung am Fahrrad.
  • 1x Stirnband für die Nutzung als Stirnlampe

Technische Daten

  • Leuchtmittel: 2x CREE XM-L U2 LED
  • LED LEbensdauer: 90.000 Stunden
  • Max. 5000 Lumen Leistung
  • 4-Leuchtmodi: hoch/normal/niedrig/Strobe
  • Gewicht : 210 g
  • Größe:43mm x40mm x 60mm
  • 8.4v 6400mAh Akku

Eindruck, Funktionen und Fazit zu der Fahrradlampe mit den Cree LEDs

Die ECHTPower LED Lampe wird in einem unbedruckten Karton verschickt, nicht einmal ein Firmenlogo findet man darauf. Das stört aber gar nicht weiter da der Inhalt des Pakets dafür um so mehr Überzeugt. Die Verarbeitung des Lampenkopfs ist 1A. Stabil, Hochwertig und Schön. Das bei dem günstigen Preis.

Zu Bemängeln ist höchstens der Akku selbst, der macht auf den ersten Eindruck einen etwas „billigeren“ Eindruck. Wie lange der Akku hält und ob er an Kapazität verliert werde ich auf dieser Seite selbstverständlich Festhalten. Bisher hält er immer noch ca. 4,5 Stunden auf Stufe 1 durch. Viel länger fährt man im Winter selten, wenn doch wäre ein zweiter Akku zu empfehlen.

Die Befestigung des Lampenkopfs am Fahrrad funktioniert dank der Gummiringe super einfach. Es wird kein Werkzeug benötigt, keine Kraft und die Lampe hält Bombenfest. Das Selbe gilt für den Akku.

Sobald man das Kabel des Akkus mit dem des Lampenkopfs verbindet beginnen die 3 grünen Status LEDs auf der Rückseite zu leuchten. Die zeigen dir den Akkustand an. Ein leichter Druck auf den gut Verarbeiteten Knopf der Lampe lässt dann die Nacht zum Tag werden.

Warnung: Schaut auf keinen Fall direkt ins Licht! Niemals. Die Lampe ist wirklich verdammt Hell.

Wer bisher nur eine normale STVO-taugliche Funzel an seinem Fahrrad hatte wird jetzt erstmal Überrascht sein wie Hell die Lampe ist. Und das schon bei Stufe 1. Durch einen weiteren Druck auf den Button wechselt man auf die nächste Leuchtstufe. Die 3. und stärkste Stufe wird man kaum benötigen. Der Akku hält auf Stufe 3 immer noch ca. 90 Minuten lang.

Bisher muss sich die günstige ECHTPower Cree LED Lampe nicht hinter den Luxus-Lampen von Lupine verstecken.

Fahrradblog.at ist jetzt online

Willkommen im Fahrradblog! Hier dreht sich alles um das Thema Radfahren und Mountainbiken in Österreich.

Wir zeigen euch die schönsten Fahrrad-Touren, die gemütlichsten Fahrrad-Hotels und wir präsentieren euch spannende Produktneuheiten aus aller Welt. Dazu gibt’s immer wieder praktische Tipps um sich die ein oder andere teure Fahrradreperatur zu sparen.