Fahrradfahren im Winter

Hallo Fahrradfreunde, wir haben nun schon November und bewegen uns mit großen Schritten auf die kalte Jahreszeit, den Winter, zu. Dem ein oder anderen graut es schon bei dem bloßen Gedanken daran, nun mit den Öffis fahren zu müssen. Viele hundert Menschen stopfen sich in einen engen schunkelnden Kasten, jeder zweite ist Krank oder Stinkt. Wie schön wäre es doch wenn man das ganze Jahr mit dem Fahrrad fahren könnte…. aber moment mal… Fahrradfahren im Winter, das geht sogar! Hier sind meine Tipps für euch:

Wintervorbereitung

Ganz Wichtig ist natürlich eine entsprechende Vorbereitung. Bringt das Fahrrad am besten zu einer Fahrradwerkstatt und lasst es komplett durchchecken. Ihr braucht unbedingt gut funktionierende Bremsen, ein gutes Reifenprofil und für ganz besonders harte Tage empfehle ich sogar Fahrradreifen mit Spikes. Diese bieten besseren Grip bei eisigem Untergrund.

Da es im Winter eigentlich immer finster ist, benötigt ihr eine gute Beleuchtung. Hierzu habe ich letztes Jahr eine Lampe getestet die ich euch bedenkenlos empfehlen kann. Hier ist der Artikel dazu: http://www.fahrradblog.at/die-echtpower-fahrradlampe-mit-2-cree-led-im-test/

Winterbekleidung

Das größte Übel beim Fahrradfahren im Winter, ist die kälte. Euer Körper selbst wird durch die Bewegung zwar schnell warm, aber an den Fingern und im Gesicht sieht das anders aus. Ich persönlich habe folgende Bekleidung für den Winter (für Alltagsfahrten, zb. den Weg in die Arbeit):

  • Lange Sportunterwäsche
  • normale lange Hose für den Alltag (zb. Jeans)
  • lange Regenhose (Gegen Nässe und Schmutz), gabs mal bei Hofer
  • langärmliges Multifunktions-Shirt
  • Pullover (Ganz normaler Pulli für den Alltag)
  • Outdoorjacke (Schutz vor Feuchtigkeit + Wärme)
  • Buff für den Hals, oder ein Schal
  • Haube für den Helm
  • Helm
  • Je nach Temperaturen eine Sturmhaube
  • Diverse Handschuhe (dünnere aus Polyiester, dickere aus Wolle und Skihandschuhe für extreme Temperaturen)
  • Winterstiefel die im Büro gegen Hausschuhe getasucht werden

Pflegetipps

Der wichtigste Tipp schlechthin: Im Winter wird viel Salz auf den Straßen verstreut, der greift euer Fahrrad an. Es ist wichtig dass ihr, wenn ihr im Winter mit dem Fahrrad unterwegs seid, es anschließend wascht. Spült es gut ab so dass das komplette Salz weggewaschen wird. Anschließend müsst ihr noch die Kette schmieren.

Werft dabei gleich regelmäßg einen Blick auf den Wartungszustand des Fahrrads. Ist die Kette noch in Ordnung, sind die Bremsbeläge noch ausreichend und wie viel vom Reifenprofil ist noch vorhanden.

Fazit

Fahrradfahren macht auch im Winter wirklich viel Spaß, wenn man sich entsprechend gut vorbereitet. Eine qualitativ gute und passende Bekleidung sorgt dafür dass euch nicht kalt wird. Ein gut gewartes Fahrrad hilft euch sicher anzukommen.

Mit dem Fahrrad ins Hamsterrad?

Ich möchte endlich wieder mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, aber…

  • …Ich will dort nicht verschwitzt ankommen.
  • …es ist zu weit.
  • …es schaut heute nach Regen aus.
  • …es ist viel zu heiß.

Diese und mehr Ausreden bekomme ich nahezu täglich von meinen Freunden, Bekannten und Kollegen zu hören. Aber sind diese Gründe wirklich welche die dich vom Strampeln abhalten, oder sind es faule Ausreden die nur unsere eigene Faulheit überstrahlen sollen? Ich möchte mal auf diese paar Punkte eingehen…

…Ich will dort nicht verschwitzt ankommen.

Wer bei kühlen Temperaturen schon bei gemütlichem Tempo stark schwitzt der sollte dringend an seiner Kondition arbeiten und erst recht Anfangen regelmäßig Sport zu machen. Ich habe die Erfahrung gemacht dass man kaum schwitzt wenn man regelmäßig fährt. Ein gemütliches Tempo ohne größere Anstrengungen mal vorausgesetzt 🙂

Zur Not nimmt man sich im Rucksack einfach ein T-Shirt zum wechseln mit. Leider hat man gerade in kleineren Firmen das Problem dass es dort keine Umkleidemöglichkeit gibt. Wenn es also in deiner Firma bzw. Schule keinen passenden Raum zum umziehen gibt, lässt sich das auch auf der Toilette durchführen.

…es ist zu weit.

Ob etwas weit ist oder nicht hängt selbstverständlich Stark von der Kondition ab. Es gibt ja Leute die stöhnen dir schon die Ohren voll wenn sie 5 km fahren sollen. Andere wollen nach 30km noch mehr. Alles ist Subjektiv.

Ich behaupte dass eine Fahrt zur Arbeit keine Fahrradtour sein muss. Strecken für die man über eine Stunde unterwegs ist sollte man nicht 2x täglich fahren. Zumindest nicht wenn man in der Firma keinen Platz zum Duschen und umziehen hat, man sollte auch Bedenken dass der Körper erstmal wieder ein paar Minuten braucht um wieder runter zu kommen. In der Zeit fällt dir konzentriertes Arbeiten schwer. Plant das ein und versucht etwas früher als gewohnt in der Arbeit zu sein.

…es ist viel zu heiß.

Diese Ausrede kommt direkt von mir selbst. Und sie ist wirklich nur eine Ausrede. Dieser Tage hat es hier durchgehend über 30°. Höchstwerte von über 35° waren keine Seltenheit. Für mich war es Grund genug immer wieder mal im gut heruntergekühlten Auto zu fahren.

Ist es wirklich so Schlimm? Nein. Denn Morgens ist die Luft noch halbwegs Kühl von der Nacht so dass einem das Fahrradfahren sogar Spaß macht. Aber Zwischen 15 und 18 Uhr, wenn die meisten wieder nach Hause fahren, ist es vorbei mit dem Spaß. Da müsst ihr dann durch, einfach an Zuhause, die kalte Dusche und frische Kleidung denken. Wichtig ist dabei viel zu trinken. Sehr viel.

Maiskogel Trail

Ein gemütlicher Anstieg mit schönem Panoramausblick und einer fordernden Abfahrt über den weltbekannten Maiskogel Trail.

Diese Fahrradtour gibt alles her, was ein Mountainbiker sich so wünscht. Herausfordernde Uphills, traumhaftes Alpenpanorama und, als krönenden Abschluss, den bekannten Maiskogeltrail-Trail.

Gestartet wird direkt in Kaprun, wo Ihr euer Auto kostenlos auf einem großen Parkplatz parken könnt. Dieser liegt idealerweise direkt am Startpunkt der Strecke, von wo es gleich die ersten Höhenmeter auf einer Asphaltstrecke bergauf, in Richtung Maiskogel geht. Recht flott wird aus der Asphaltstraße ein Schotterweg und man kann seinen Blick erstmals über das weitläufige Tal schweifen lassen. Genießt das tolle Panorama auf die Pinzgauer Berge.

Am höchsten Punkt der Strecke bietet sich ein wunderbarer Blick auf die umliegenden 3.000er. Ein Ausblick den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Einige Holzbänke laden euch hier zum längeren Verweilen ein. Bergab geht’s über den berühmten Maiskogel bzw. Bachler-Trail, welcher für Anfänger, sowie Profis Spaß und Action bietet. Man fährt den schmalen Weg hinab, der kreuz und quer den steilen Hang entlanggeht. Aber Vorsicht! Unsichere Fahrer sollten das Rad besser schieben, ein Sturz kann hier schlimme Folgen haben. Auf dem Trail genießt man abermals einen sagenhaften Ausblick, diesmal auf den direkt unterhalb liegenden, wunderschönen, Klammsee. Bei klarer Sicht ist sogar der Zellersee zu sehen.

Hinweis: Ab Mitte September gilt auf dem Maiskogel bzw. Bachler-Trail ein Fahrverbot! Ab dann muss nämlich die Ruhezeit für das Wild eingehalten werden.

Die Eckpunkte zum Maiskogle Trail:
Streckenlänge: 18 km
Anstiege: 800 Hm
Eine detailierte Streckenbeschreibung zum Maiskogel Trail und eine GPX-Datei für euer Navi oder Smartphone findet ihr auf auf www.Schaltwerk.cc:

 

 

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